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 Betreff des Beitrags: „Trade of Shame“: Kampf gegen den Hundefleischhandel
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Aug 2012, 19:23 
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„Trade of Shame“: Tierschutzorgas kämpfen gegen den Hundefleischhandel in Thailand


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Tausende von Hunden werden Woche für Woche von organisierten Banden eingesammelt und an Hundehändler geliefert, die diese in die umliegenden Länder transportieren lassen, wo sie auf grausame Weise geschlachtet werden.

Viele dieser Hunde tragen Halsbänder und wurden ihren Haltern gestohlen. Der Appetit auf Hundefleisch ist riesig, das illegale Geschäft boomt.

Phuket, Thailand: Mit der Kampagne „Trade of Shame“ (Handel der Schande) macht die thailändische Tierschutzorganisation Soi Dog Foundation (SDF) international auf das unermessliche Leid von Hunden, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, aufmerksam. Soi Dog Foundation ist Partner der Schweizer Tierschutzorganisation NetAP – Network for Animal Protection. Immer wieder, so auch anlässlich der Flutkatastrophe in Bangkok vom letzten Herbst, arbeiten die beiden Organisationen eng zusammen. Letzten Herbst konnten durch die schnelle Katastrophenhilfe Tausende von Tieren gerettet werden. Aber auch wenn die Zusammenarbeit in diesem Fall nicht unter das Kapitel„Katastrophenhilfe“ gebucht werden kann, so sind die Auswirkungen für die Tiere doch gleichermassen katastrophal, wenn nicht noch schlimmer:

John Dalley – Vizepräsident und Gründer von SDF bestätigt: “Die Hundehändler erwirtschaften mehrere Millionen Dollar jährlich mit diesem unvorstellbar grausamen und illegalen Handel. Das geltende thailändische Gesetz würde für die illegale Ausfuhr von Tieren eine Höchststrafe von zwei Jahren Gefängnis und/oder eine Geldstrafe von bis zu 2000 Dollar vorsehen. Leider fehlt es am Vollzug und bis heute wurde noch keiner der Schmuggler entsprechend verurteilt.”

Jede Woche werden um die tausend Hunde in die umliegenden Länder transportiert, unter Bedingungen, die kaum vorstellbar sind: Hunger, Durst, Platzmangel und Hitze machen den Tieren das Überleben zur Qual. Die meisten dieser Hunde scheinen gestohlene Haustiere zu sein, denn sehr oft tragen sie Halsbänder. Viele Tiere überleben den Transport nicht, doch solche Verluste sind einkalkuliert. „Hundebesitzer in Thailand werden durch die lokalen Organisationen gewarnt, dass Banden überall umherziehen und Hunde einfangen. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen Tieren mit Besitzern und Strassentieren.“ erläutert Esther Geisser, Präsidentin der Tierschutzorganisation NetAP. Die Nachfrage an Hundefleisch in den umliegenden Ländern scheint riesig, das Geschäft mit dem Leid der Tiere blüht. Kleine Erfolge konnten die Tierschützer bereits verzeichnen. Vor wenigen Tagen konnte SDF in einem der Auffanglager für beschlagnahmte Hunde eine Kastrationsaktion beenden. Diese wurde im Einverständnis mit der örtlichen Veterinärbehörde durchgeführt. Das Lager befindet sich in Ubon Ratchathani, Thailands östlichster Provinz, welche an Laos und Kambodscha grenzt. In diesem Auffanglager befinden sich Hunderte von beschlagnahmten Hunden. Da sie in diesem Auffanglager nicht nach Geschlechtern getrennt gehalten wurden, musste sofort gehandelt werden. Schon jetzt weiss man kaum wohin mit den geretteten Tieren. Nachwuchs wäre nicht zu verkraften. Nebst 570 Kastrationen wurden auch bauliche Massnahmen vorgenommen, so dass in Zukunft eine Trennung von Hündinnen und Rüden möglich ist.

In zwei separaten Razzien, durchgeführt von der thailändischen Grenzkontrolle und der königlichen thailändischen Marine, mit Unterstützung von Mitgliedern der “Thai Animal Activists Alliance”, wurden am 24. und 28. Juli erneut 1’300 Hunde sichergestellt. Diesmal in den Provinzen Nakhom Phanom und Bueng Kan – nordöstlich Thailands, nahe der Grenze zu Laos.

Diese Hunde erholen sich nun im staatlichen Auffanglager in Nakhom Phanom. Zunächst verweigerte der Provinzgouverneur die Erlaubnis, einen Teil der Hunde in das Auffanglager zu bringen, bis SDF garantierte, die Kosten für die Unterbringung zu übernehmen. Drei Wochen zuvor starben offenbar über 200 Hunde an Dehydrierung in einer Polizeistation, weil die Auffangstationen sie nicht aufnehmen wollten.

Gemäss Claudia Sigrist, Repräsentantin von SDF in der Schweiz und Koordinatorin Thailand bei NetAP, hat SDF bereits sieben Tonnen Trockenfutter gekauft und zusammen mit lebenswichtigen medizinischen Hilfsgütern nach Nakhom Phanom gebracht.

Freiwillige Helfer der “Animal Activists Alliance Thailand” und der “Elephant Nature Park Foundation” unterstützen die lokalen Angestellten dabei, sich um die Hunde zu kümmern. Viele dieser Hunde wurden mehrere Tage im Dschungel ohne Futter und Wasser versteckt gehalten, in enge Käfige gepfercht. Dadurch sind viele sehr schwach. NetAP prüft die erneute Entsendung von Schweizer Tierärzten zur Unterstützung der lokalen Veterinäre in Bezug auf medizinische Nothilfe und Kastrationen.John Dalley hält fest: “Noch nie wurden Strafen verhängt gegen die Händler. Der illegale Hundefleischhandel und der Verzehr von Hundefleisch werden von der grossen Mehrheit der Thailänder verabscheut. Der Hundefleischhandel ist aber inzwischen zur Multi-Millionen-Dollar Industrie geworden, welche mit unglaublicher Grausamkeit vorgeht und von Gruppierungen mit mafiösen Strukturen getragen wird.“ Obwohl diese Machenschaften den thailändischen Behörden bekannt sind, scheinen die
Verantwortlichen nicht in der Lage oder nicht willens zu sein, den illegalen Handel an der Wurzel zu stoppen und so zu verhindern, dass das Leiden weiter geht. Trotzdem oder gerade deswegen wird auch auf dem Rechtsweg versucht gegen den „Trade of Shame“ vorzugehen. Aber wenn die Tierschutzorganisationen nicht in der Lage sind, die beschlagnahmten Hunde zu versorgen, werden in Zukunft keine illegalen Hundetransporte mehr gestoppt bzw. keine Tiere mehr gerettet werden können. Darauf spekulieren die Händler. Die finanziellen Mittel der Tierschützer sind bald erschöpft. Ohne internationale Hilfe kann den Tieren nicht mehr geholfen werden.

Quelle: Tierschutznews

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LG Donna

"Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen,
aber er verliert seine eigene. (Albert Schweitzer)"


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